Kultspiel Tipp-Kick

So wurde Jakob Weber aus Aalen zum besten Tipp-Kicker Deutschlands

27 Jahre, unschlagbar im Tipp-Kick: Jakob Weber aus Aalen ist das Ausnahmetalent der deutschen Mini-Fußball-Szene. Wie er mit seinen kleinen Figuren nahezu jeden Schuss verwandelt.

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Von Autor/in Frank Wiesner

Ein Ball, der hat zwölf Ecken - zumindest beim Tipp-Kick. Jakob Weber aus Aalen (Ostalbkreis) versenkt diesen regelmäßig im gegnerischen Tor. Er dominiert die deutsche Tipp-Kick-Szene, schon als Kind hat ihn das Spiel fasziniert. Er hat alle großen Turniere gewonnen, zuletzt die Deutsche Meisterschaft. Aber was ist sein Geheimnis?

Tipp-Kick für Profis: Beine aus Stahl

Um soweit zu kommen wie Jakob Weber benötigt es viel Erfahrung, regelmäßiges Training und natürlich das richtige Material. Der 27-Jährige spielt seit über zehn Jahren mit denselben Figuren. Für diese ist Bernd Weber zuständig, Jakobs Vater. Er war einer der ersten Mitglieder des Tipp-Kick-Clubs Wasseralfingen, einem Ortsteil von Aalen.

Den Tipp-Kick-Figuren aus dem Handel verpasst Vater Bernd erstmal ein neues "Hüftgelenk" mit einem Präzisions-Schussbein aus Stahl. Erst dann sind die Figuren für Profis einsetzbar. Bernd Weber versorgt die besten Spieler Deutschlands mit Tipp-Kick-Figuren. "Aktuell gibt es 600 bis 700 in Clubs organisierte Spieler im Land", erklärt sein Sohn Jakob.

Tipp-Kick: Aufgepimpte Figuren machen den Unterschied

Beim Tipp-Kick ist es so: Der zwölfeckige Ball ist zur Hälfte schwarz und zur Hälfte weiß. Jeder Spieler hat eine der beiden Farben. Wessen Farbe oben liegt, der darf schießen. Mit den Figuren vom Papa sind für Jakob Weber viele Schussvariationen mit sehr hoher Trefferquote möglich. Das fängt an mit dem Dribbeln.

"Wenn ich konzentriert bin, und genau die richtige Stellung habe, dann würde ich sagen: Von zehn Mal schaffe ich das neun Mal den Ball auf meiner Farbe zu halten.

Jakob Weber beherrscht das Tipp-Kicken so gut, dass immer seine Farbe oben liegen bleibt und er immer weiter schießen kann. "Wenn ich konzentriert bin, und genau die richtige Stellung habe, dann würde ich sagen: Von zehn Mal schaffe ich das neun Mal den Ball auf meiner Farbe zu halten", erzählt der deutsche Meister.

Eine rote und eine schwarze Tipp-Kick-Figur in der Hand von Jakob Weber liegend. Deutlich zu sehen: die selbst gefertigten Beine aus Stahl.
Die Tipp-Kick-Spielfiguren der Profis unterscheiden sich deutlich von den Original-Figuren: Die Beine bei Jakob Webers "Stammspielern" sind aus Stahl von Hand gefertigt. Frank Wiesner

Ball wird bis zu 50 Kilometer pro Stunde schnell

Doch damit nicht genug: Selbst vom eigenen Torraum aus kann er den Ball mit 50 Stundenkilometern im gegnerischen Tor unter die Latte nageln. Direkt verwandelte Eckbälle: Kein Problem. Weber kann den Ball mit soviel Effet hereingeben, dass er vor dem gegnerischen Torraum aufsetzt und unberechenbar im rechten Winkel zur Flugrichtung ins Tor springt.

"Die sind mittlerweile wie mein verlängerter Finger, dass die immer genau das machen, was sie auch sollen.

Das geht nur mit Präzisions-Tipp-Kick-Figuren aus Papas Tipp-Kick-Meister-Werkstatt. "Die sind mittlerweile wie mein verlängerter Finger, dass die immer genau das machen, was sie auch sollen", so Weber.

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Landesschau Baden-Württemberg SWR BW

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Frank Wiesner
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