Das gerichtsmedizinische Institut im österreichischen Innsbruck hat Teile einer Leiche identifiziert, die im vergangenen August in den Ötztaler Alpen gefunden wurden. Demnach gehören der entdeckte Unterschenkel und der Fuß zu einem Mann aus Schwäbisch Gmünd, der im Jahr 1967 auf einer Skitour in der Gegend verunglückt war.
DNA-Analyse weist auf vermissten Skifahrer
Die österreichische Polizei hatte die sterblichen Überreste des Mannes auf rund 2.500 Metern Seehöhe bei Sölden entdeckt. Der Fundort liegt in einem Tal, Hunderte Meter unterhalb des Gletschergebiets Wasserfallferner. Durch eine DNA-Analyse konnten die Leichenteile nun dem vermissten Schwäbisch Gmünder zugeordnet werden. Lebende Angehörige gibt es laut Polizei nicht.
Mann aus Schwäbisch Gmünd wurde seit 1967 vermisst
Der Skitourengeher war am Ostermontag 1967 in dem Gletschergebiet in eine Eisspalte gestürzt. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA damals weiter berichtete, hatte ein anderer Skifahrer Alarm geschlagen. Eine große Suchaktion wurde gestartet. Nebel und Schneefall erschwerten jedoch den Einsatz. Den Absturzort entdeckten die Retter, wie auch einen Eispickel. 30 Meter konnten sich die Helfer in die Spalte vorarbeiten, dann wurde sie zu schmal, um weiter hinabzusteigen. Die Suche wurde damals schließlich erfolglos abgebrochen.