Bei einer im Mai vorgesehenen Wahl eines neuen Vorstandes werde sie nicht mehr antreten, sagte sie am Abend der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Dieses Ergebnis ist für uns ein tiefer Einschnitt", teilte Schmitt nach einer Sitzung des Landesvorstandes mit.
Schmitt übernimmt Verantwortung
"Ich trage als Spitzenkandidatin und Vorsitzende der Partei dafür die Verantwortung", so Schmitt. Für sie bedeute das, im Sinne der Partei nun für einen geordneten Übergang mit einem klaren Fahrplan zu sorgen.
Neuwahl des Vorstandes am 9. Mai
Die FDP hatte bei der Wahl am Sonntag lediglich 2,1 Prozent der Stimmen geholt und war damit nach 2011 ein weiteres Mal aus dem Landtag in Mainz geflogen. Nötig sei nun eine "intensive Beratung zur künftigen inhaltlichen und strukturellen Aufstellung der Freien Demokraten", so Schmitt.
Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Landesvorstand habe sie vorgeschlagen, dass ein neuer Vorstand beim kommenden Landesparteitag am 9. Mai gewählt wird. Dem sei der erweiterte Landesvorstand gefolgt.