22.000 Euro hat der Mann verloren. Der Rentner gab einem vermeintlichen Außendienstmitarbeiter der Bank das Geld. Erst später kam dem Mann der Verdacht, dass er hereingelegt worden war, und er schaltete die Polizei ein.
Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich vor derartigen Betrugsmaschen.
Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus
Der Fall zeigt, wie skrupellos Betrüger vorgehen. Sie nutzen gezielt das Vertrauen und die Unsicherheit ihrer Opfer aus. In diesem Fall überzeugten sie den Mann, dass sein Geld überprüft werden müsse.
Die Polizei erklärt, dass Banken niemals unaufgefordert persönliche Daten wie PIN, TAN oder Passwörter abfragen und auch kein Bargeld bei Bürgerinnen und Bürgern zuhause abholen.
Frau wird in Kaiserslautern Opfer von "Love-Scamming"
Erst vor Kurzem ist eine Frau aus Kaiserslautern Opfer von "Love-Scamming" geworden - einer Betrugsmasche im Internet. Ein angeblicher amerikanischer Ingenieur schrieb ihr wochenlang Nachrichten und bat schließlich um Geld für angebliche Notfälle.
Die Frau überwies mehrere tausend Euro, wurde aber misstrauisch, als er weiteres Geld forderte. Sie wandte sich an die Polizei.
Die riet ihr, den Kontakt zu blockieren und kein Geld mehr zu überweisen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts wurde eingeleitet. Die Polizei warnt davor, Internet-Bekanntschaften Geld zu schicken.
Schockanrufe in der Südwestpfalz
Auch in Saalstadt und Heltersberg in der Südwestpfalz kam es zu Betrugsfällen. Hier nutzten die Täter sogenannte Schockanrufe. Sie riefen ältere Menschen an und behaupteten, ein Angehöriger habe einen schweren Unfall verursacht oder sei in großer Not. Um angebliche Kosten zu decken, forderten sie hohe Geldsummen. Mehrere Opfer übergaben daraufhin Bargeld, bevor sie den Betrug erkannten.