Bischof Wiesemann: "Wichtiger Wegbereiter und Impulsgeber"

Bistum Speyer: Glockenläuten für Papst Franziskus

Nach dem Tod von Papst Franziskus am Ostermontag zeigen sich das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz betroffen. Am Dienstag um 12 Uhr läuteten alle Kirchenglocken im Bistum für den Verstorbenen.

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Von Autor/in Felicitas Reichold, Christina Fleischanderl

Der Speyerer katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann hat den verstorbenen Papst Franziskus als "Impulsgeber und wichtigen Wegbereiter" für eine Reform der Kirche gewürdigt. Als Zeichen der Trauer und Dankbarkeit hatten am Dienstag ab 12 Uhr im ganzen Bistum für eine Viertelstunde die Kirchenglocken geläutet.

Am späten Nachmittag fand ein Gedenkgottesdienst statt, auch ein Kondolenzbuch, in das sich Besucher eintragen können, liegt im Speyerer Dom aus. Bereits seit Ostermontag hängt Trauerbeflaggung im gesamten Bistumsgebiet.

Wie das Bistum mitteilte, ist am 28. April auch ein Requiem im Speyerer Dom - zwei Tage nach der Beisetzung - für Papst Franziskus geplant. Den Gottesdienst leitet Bischof Wiesemann.

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Unter anderem habe der verstorbene Papst, so der Speyerer Bischof, auch die Rolle der Frauen aufgewertet. Kritik und Angriffe seien dabei nicht ausgeblieben, "weil die von ihm angestoßenen Reformschritte für manche zu weit gingen, für andere wiederum zu zaghaft waren", so Wiesemann.

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Das Bild des verstorbenen Papstes in einer Kirche in Rom Gruppo LiveMedia

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