Auf der A6 bei Kaiserslautern in Fahrtrichtung Saarbrücken kam es am Montag lange Zeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Stau zwischen dem Dreieck Kaiserslautern und der Anschlussstelle Kaiserslautern-West.
Nach Angaben der Polizei stand dort ein Lastwagen in Brand, der ein Elektroauto und weitere Hybridfahrzeuge geladen hatte. Sechs der insgesamt acht Autos waren ebenfalls in Brand geraten. Der Fahrer des Lkw konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
A6 bei Kaiserslautern nach Lkw-Unfall voll gesperrt
Für den Einsatz musste die A6 in diesem Bereich voll gesperrt werden. Auch die Auffahrt von der A63 auf die A6 war gesperrt. Inzwischen ist die Autobahn aber wieder frei, wie die Polizei mitteilt.
E-Autos schwierig zu löschen
Nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr Till Becker sei das Problem bei einem E-Auto-Brand die Batterie des Fahrzeugs. Es könne passieren, dass dadurch eine chemische Reaktion immer wieder selbstständig ablaufe, auch nachdem das Feuer gelöscht worden sei. Das könne dazu führen, dass sich die Löschmaßnahmen verlängern.
Zur Sicherheit hat die Feuerwehr deshalb ein E-Auto, das bei dem Brand auf der A6 in Mitleidenschaft gezogen wurde, in eine sogenannte Elektromulde verladen. Darin wird das Fahrzeug im Anschluss mehrere Wochen lang überwacht, um auszuschließen, dass es zu einem weiteren Brand kommt.