"Wir haben jetzt in verschiedenen Gesprächen - zum Teil mit der Lebenshilfe, zum Teil mit der Aufsichtsbehörde abstimmen können, dass wir einmalig einen Zuschuss gewähren", informierte Beate Kimmel auf der Stadtratssitzung im Rathaus. "Wir werden dazu eine Beschlussvorlage für den 24. November dem Rat unterbreiten. Und hätten mit dieser einmaligen Bezuschussung uns ein bisschen Zeit verschafft, um genau zu analysieren und zu schauen, wo können wir Lösungen finden."
Darüber abstimmen soll der Rat dann Ende November. Mit einem Dringlichkeitsantrag wollte die CDU-Fraktion gestern beschließen, dass die Stadt der Gartenschau finanzielle Unterstützung zusichert. Der Antrag wurde von der Oberbürgermeisterin aber abgelehnt und darauf hingewiesen, dass gerade die entsprechende Beschlussvorlage für Ende November ausgearbeitet wird, in der es um die zusätzlichen 550 Tausend Euro geht.
Gartenschau Kaiserslautern ist dankbar für die Unterstützung
Die Gartenschau Kaiserslautern zeigt sich dankbar für die Unterstützung der Stadt.
Die Stadtverwaltung plant, der Einrichtung im kommenden Jahr 550.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Geschäftsführer David Lyle sagt, die positiven Signale seien sehr ermutigend - auch wenn die Aufsichtsbehörde den Zuschuss noch nicht genehmigt habe. Besonders bewegt habe die Geschäftsführung die vielen Leserbriefe, Gespräche und Solidaritätsbekundungen aus der Bevölkerung.
Ende November soll der Stadtrat über die entsprechende Beschlussvorlage abstimmen.
Geplant ist zunächst ein einmaliger Zuschuss. Damit will die Stadt Zeit gewinnen, um nach einer langfristige Lösung zu suchen.
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