Die Stadt Pirmasens startet wieder ein großes Ausbauprogramm für ihre Straßen. In den kommenden fünf Jahren will man in Pirmasens fast 22 Millionen Euro investieren, um marode Straßen im gesamten Stadtgebiet und in den Vororten zu erneuern.
Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) sagt, dass einige Straßen in der Schuhstadt das auch dringend nötig haben. "Teilweise gibt’s Straßen, die haben zum Beispiel überhaupt keine richtigen Gehwege und das Wasser kann nicht gut abfließen", erklärt Zwick.
Straßen bekommen in Pirmasens Schulnoten
46 Pirmasenser Straßen, insgesamt fast 5 Kilometer, sollen saniert werden. Das wird in Pirmasens sukzessive zwischen 2026 und 2030 passieren. Um herauszufinden, welche Straßen besonders dringend neuen Asphalt bräuchten, hat man sich in Pirmasens ein eigenes System ausgedacht. Die Straßen werden genau geprüft und bekommen anschließend Schulnoten - von sehr gut bis ungenügend. Die Straßen mit den schlechtesten Noten stehen dann bei der Sanierung in Pirmasens ganz oben auf der Liste.
Laut Oberbürgermeister Markus Zwick gibt es bei den ausgewählten Straßen viele Probleme, darunter Risse im Asphalt, Schlaglöcher, oder unebene Stellen. "Man merkt es, wenn man mit dem Auto darüberfährt, weil die Fahrbahn so uneben und holprig ist", sagt der Stadtchef.
Neben Straßen soll auch Kanalsystem in Pirmasens erneuert werden
Auch die Technik unter der Asphaltschicht will die Stadt verbessern. Während die Straßen erneuert werden, sollen unter anderem auch Kanäle, Gas- und Wasserleitungen neu gemacht werden.
Finanziert werden die Straßensanierungen in Pirmasens über die sogenannten wiederkehrenden Beiträge - also aus den Zahlungen von Anwohnern. Die wiederkehrenden Beiträge haben den Vorteil, dass die Anwohner nicht einmalig viel Geld dafür zahlen müssen.
Bei der nächsten Stadtratssitzung in Pirmasens Ende Juni soll der geplante Straßenausbau noch fix beschlossen werden.