Rollstuhlfahrerin testet Wege in der Rosenstadt

Wie fußgängerfreundlich und barrierefrei ist Zweibrücken?

Die Stadt Zweibrücken hat geprüft, wie fußgängerfreundlich sie ist. Das war Teil des sogenannten Fußverkehrschecks. Daran konnten sich auch Bürger beteiligen - unter anderem hat Rolli-Fahrerin Uta Brocke die Wege in der Stadt getestet und Schwachstellen aufgezeigt.

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Wie können Fußgänger sicherer von A nach B kommen? Gibt es genug Sitzgelegenheiten und Plätze zum Verweilen? Sind die Bürgersteige auch durchgehend gepflastert, sodass auch Menschen im Rollstuhl ihre Erledigungen in der Innenstadt machen können? Mit all diesen Fragen hat sich Zweibrücken in dem Modellprojekt Fußverkehrscheck beschäftigt.

Gehwege in Zweibrücken sollen besser werden: Aber Geld fehlt

Dank der Bürgerbeteiligung konnten die Projektverantwortlichen zahlreiche Stellen ausmachen, die in Zukunft angegangen werden sollen. Beispielsweise weniger Schotterwege für Rollstuhlfahrer oder auch niedrigere Bordsteine. Der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) sagte, die Perspektive der Fußgänger und Rollstuhlfahrer wurde zu lange vernachlässigt. Bis wann die erarbeiteten Ideen umgesetzt werden, ist aber noch unklar, es ist eben alles eine Frage des Geldes und der Machbarkeit, so Wosnitza. Jetzt muss sich der Stadtrat als Nächstes mit den Ergebnissen des Fußverkehrschecks auseinandersetzen.