Wie kann die Region Rheinland-Pfalz, Saarland sowie das Grenzgebiet Frankreich und Luxemburg innovativer werden? Mehrere Institute und Hochschulen aus dem Südwesten wollen dieser Frage nachgehen und haben sich zum Bündnis "Southwest X – The Bridge to Innovation" zusammengeschlossen.
Universität in Kaiserslautern will Start-ups fördern
Mit dabei: die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), das Lauterer Business + Innovation Center oder auch das hiesige Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).
Das Netzwerk will nach eigenen Angaben erreichen, dass die Zahl der Tech-Start-ups hierzulande "signifikant" steigt. Die neu gegründeten Unternehmen sollen die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft innovativ voranbringen, insbesondere in den Bereichen "Nachhaltige Künstliche Intelligenz" und "Grüne Transformation".
Doch wie soll das gehen? Das Netzwerk will zunächst eine neue, gemeinsame Gesellschaft, die "The Bridge Incubator GmbH", gründen und stellt für diese Personal ein. Dieses Team soll dann in den nächsten fünf Jahren in der Region einen fruchtbaren Boden für Gründerinnen und Gründer schaffen, zum Beispiel Veranstaltungen organisieren oder Start-up-Förderungen ins Leben rufen.
50 Jahre Informatikstandort Wie Kaiserslautern zum "Silicon Woods" werden konnte
Die IT-Branche feiert gerade 50 Jahre Informatikstandort Kaiserslautern. Über die Zeit haben sich viele Institute und Firmen im Umfeld der Universität angesiedelt. Warum?
Die Gesellschaft soll insbesondere Entwicklungen und Forschungsprojekte in der Region unter die Lupe nehmen und – wenn sie Potential sieht – die Entwicklungsteams bei einer möglichen Gründung unterstützen. Mit Hilfe eines guten Netzwerks, Coaching-Angeboten, aber auch mit Geld.
Studierende aus Kaiserslautern sollen leichter gründen können
Davon sollen bald schon Studierende, Forschende und Gründungsinteressierte der Uni Kaiserslautern profitieren.
Durch unsere Kooperation mit 'Southwest X' schaffen wir gezielt Raum für nachhaltige Technologien und verantwortungsvolle KI-Anwendungen.
Mit ihrem Zusammenschluss haben die verschiedenen Forschungsinstitute und Hochschulen im Großraum Südwesten – darunter auch das französische Collège des Ingénieurs und die Universität des Saarlandes – folgenden Zweck verfolgt: Sie wollten am bundesweiten Förderwettbewerb "Startup Factories" teilnehmen. Und haben gewonnen.
20 Millionen Euro umfasst das Gesamtbudget, das "Southwest X" in den nächsten fünf Jahren zur Verfügung steht. Zehn Millionen Euro des Fördergelds stammt aus Bundesmitteln, bereitgestellt vom Bundeswirtschaftsministerium. Die übrigen zehn Millionen musste das Netzwerk mit der Hilfe privater Geldgeber und Unternehmen selbst einwerben.