Der Schädel war am 11. April bei einer Müllsammelaktion in Wenden (Kreis Olpe) entdeckt worden. Der DNA-Abgleich brachte nun Gewissheit: Er gehört zu dem Torso der Eritreerin, der Ende November in einem Waldstück bei Monreal im Landkreis Mayen-Koblenz aufgefunden wurde. Ebenfalls im November waren auf der A45 bei Olpe in Nordrhein-Westfalen die abgetrennten Hände der Frau gefunden worden. Auch sie konnten dem wenig später gefundenen Leichnam bei Monreal zugeordnet werden.
Die tote Frau hatte zuletzt gemeinsam mit ihrem drei Monate alten Kind in einer Asylunterkunft in Bonn gelebt. Das Kind wurde am 16. November vor einem Kloster im hessischen Waldsolms unversehrt in einem Kinderwagen gefunden.
Tatverdächtiger Lebensgefährte in Untersuchungshaft
Der frühere Lebensgefährte der Frau steht unter Verdacht, sie getötet zu haben. Er war nach der Tat geflüchtet und wurde im Dezember von Äthiopien nach Deutschland überführt.
Der zum Tatzeitpunkt 41-jährige Mann wurde Anfang Februar einem Haftrichter in Bonn vorgeführt und sitzt seitdem wegen des Verdachts auf Totschlag in U-Haft. Er hat sich bis heute zu den Vorwürfen nicht geäußert.