Das Konzept von "Tante Enso" in Wassenach ist recht einfach: Zu bestimmten Zeiten sind Mitarbeitende vor Ort, aber größtenteils ist der Supermarkt ein Selbstbedienungsladen. Das Sortiment ist überschaubar, aber für den täglichen Einkauf ausreichend.
Kundinnen und Kunden bekommen eine Nutzerkarte. Damit können sie den Laden öffnen, gehen shoppen, scannen ihre Einkäufe selbst ein und zahlen auch selbstständig. Ähnlich wie an Selbstbedienungskassen, die es auch in größeren Supermärkten gibt. Nach Angaben des Unternehmens nutzen mehr als 80 Prozent der Kundinnen und Kunden diese Selbstbedienungskassen - auch wenn Personal vor Ort ist.
Einkaufen abseits der üblichen Öffnungszeiten
Das Unternehmen spricht von einer sehr guten Entwicklung im ersten Jahr in Wassenach. "Haupteinkaufstag ist der Samstag," so eine Sprecherin. "Die Filiale und das Team freuen sich über viele Stammkunden und -kundinnen, die auch gerne mal länger im Laden für einen Plausch bleiben." In Wassenach hört man immer wieder, wie praktisch der Laden sei, gerade nach den üblichen Öffnungszeiten.
Am ersten Weihnachtstag ist mir das Gemüse ausgegangen, das konnte ich dann einfach hier nachkaufen.
Viele nutzen den Laden, um schnell noch eine Kleinigkeit zu kaufen oder wenn eine Zutat ausgegangen ist. Nach Angaben der Unternehmenssprecherin gehören zu den beliebtesten Artikeln regionale Backwaren und Eier, sowie preisreduzierte Lebensmittel zum Retten vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.
Bald auch Selbstbedienungsläden in Winningen und Mastershausen
Das Konzept in Wassenach scheint vorerst aufzugehen. So sehr, dass das Unternehmen bereits weitere Filialen im Norden von Rheinland-Pfalz plant. Konkreter: In Winningen und in Mastershausen. Wenn alles nach Plan laufe, dann könnten die Selbstbedienungsläden dort noch in diesem Jahr öffnen.
Ein konkretes Datum gibt es allerdings noch nicht, da noch einige planerische Elemente fehlen. In Mastershausen zum Beispiel befindet sich das Gebäude noch komplett im Bauprozess.