Der Brand war am Freitagabend in einem Waldstück bei Friesenhagen im Kreis Altenkirchen ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Samstagabend an. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Björn Jestrimsky dankte den Einsatzkräften. Die Zusammenarbeit habe "sehr gut" funktioniert.
"Insgesamt waren im Verlauf des Freitags, der Nacht zum Samstag sowie am Samstag über 450 Einsatzkräfte von Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, Hilfsorganisationen, der Polizei und der Straßenmeisterei im Einsatz", hieß es in einer Mitteilung zum Abschluss der Nachlöscharbeiten.
Da in dem Waldstück viel Holz am Boden lag, habe es zahlreiche Glutnester gegeben, die auseinandergezogen und mit Wasser abgelöscht werden mussten. "Das ist massiv händische Arbeit", sagte ein Sprecher der Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit Rheinland-Pfalz, die bei größeren Einsatzlagen unterstützt.
Faktencheck Wie entstehen Waldbrände?
Jeweils im Sommer gibt es auf der Nord- und Südhalbkugel die meisten Waldbrände. Aber es ist nicht die Hitze, die die Brände direkt auslöst.
Das Feuer war am Freitag in unwegsamem und steilem Gelände in einem Waldstück bei Friesenhagen ausgebrochen. Die Feuerwehren mehrerer Verbandsgemeinden des Kreises Altenkirchen wurden zum Großeinsatz gerufen. Bis zum späten Freitagabend schlugen sie laut Polizei Schneisen in den Wald, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiteten. Auch ein Lösch-Hubschrauber war im Einsatz. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Zeugen können sich bei der Polizei in Betzdorf melden, sie hat die Ermittlungen aufgenommen.