Die Wasserbüffel leben schon seit zehn Jahren in den Thürer Wiesen. Sie weiden in dem Feuchtgebiet und sorgen so dafür, dass es nicht verbuscht und zuwuchert. Damit übernehmen sie laut Kreis Mayen-Koblenz eine zentrale Rolle in der Landschaftspflege und leisten einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz.
Betreut wird diese "natürliche Landschaftspflege" von der Stiftung für Natur und Umwelt im Kreis. Eigentlich sollte die Weidefläche für die Wasserbüffel schon im vergangenen Jahr erweitert werden. Dann kam es aber zu einem Unfall mit einem Tanklaster auf der angrenzenden Straße. Dabei war Öl in das Naturschutzgebiet gelaufen und hatte den Boden verschmutzt.
So ist jetzt die Lage im Naturschutzgebiet Die Natur erholt sich: Ein Jahr nach dem Ölunfall in den Thürer Wiesen
Ein Jahr nach dem katastrophalen Ölunfall in den Thürer Wiesen bei Mendig hat sich das Naturschutzgebiet erholt. Dort, wo es erweitert werden soll, ist der Boden aber noch belastet.
Laut Kreis haben Untersuchungen in diesem Frühjahr ergeben, dass die Tiere jetzt gefahrlos auf den neuen Flächen weiden können. Zwei Kühe und vier Kälber der Wasserbüffelherde sind deshalb am Mittwoch in die neu erschlossene Projektfläche umgezogen. Insgesamt ist die Weidefläche für die Wasserbüffel in den Thürer Wiesen demnach jetzt fast 30 Hektar groß.