Dabei gehe es um Anforderungen an Sicherheit, Technik und Bürgernähe, erklärte der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert (CDU). Beim Klimaschutz würden "neue Maßstäbe" gesetzt", ergänzte Bauminister Sven Teuber (SPD). Insgesamt stehen Rheinland-Pfalz 4,8 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen zur Verfügung.
Mainz: Präsidium soll dauerhaft umziehen
In Mainz soll das Polizeipräsidium in das denkmalgeschützte ehemalige Telegraphenamt einziehen. Das liegt zentral in der Innenstadt. Der Umzug soll demnach bis Ende des Jahrzehnts passieren, hieß es. Veranschlagte Kosten: 100 Millionen Euro.
Im Erdgeschoss ist den Angaben zufolge eine Kantine geplant, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Mit dem Umzug werde Platz im derzeitigen Polizeigebäude für dessen Sanierung geschaffen. Ein Teil der Polizei, der nicht zum Präsidium gehöre, bleibe dort. Das Polizeipräsidium solle aber nicht zurückziehen.
Koblenz: Umzug, um Sanierung zu ermöglichen
In Koblenz soll der Kauf des Dornbachhauses die grundlegende Sanierung des technisch veralteten Polizeipräsidiums am Moselring ermöglichen. Die Sanierungskosten sollen sich auf 20 Millionen Euro belaufen. Einen Zeitplan dafür gebe es aber noch nicht. Nach der Sanierung sollen die Beschäftigten des Präsidiums wieder in das Gebäude ziehen. Das neu gekaufte Dornabachhaus werde dann anderweitig genutzt.
Ludwigshafen: Neubau soll Haupthaus aus 1930ern ersetzen
In Ludwigshafen entsteht bereits ein modernes Polizeigebäude als Ersatz für das aus den 1930er Jahren stammende Haupthaus. Der Rohbau soll bis Ende des Jahres fertig sein und zählt zu den größten Bauvorhaben des Landes. Kostenpunkt: 140 Millionen Euro.