Aufklärung von atomaren und chemischen Bedrohungen

Bundeswehr übt mit BASF-Werkfeuerwehr in Ludwigshafen den Ernstfall

Auf dem Gelände des größten Chemiewerks der Welt in Ludwigshafen haben am Freitag mehr als 40 Bundeswehr-Soldaten den Ernstfall geübt - zusammen mit der BASF-Werkfeuerwehr.

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Stand

Ein Szenario, das geübt wurde: Auf dem Gelände der BASF treten chemische Substanzen aus. Mit einem Panzer werden die Substanzen aufgespürt - und danach werden die Soldatinnen und Soldaten dekontaminiert.

Oberst zieht positive Bilanz der Übung bei der BASF

Noch während der laufenden Übung zog Oberst Dirk Metz eine positive Bilanz der Übung. Es sei "wirklich super gelaufen", sagte der Kommandeur des ABC-Abwehrregiments 750 Baden dem SWR. Die Bundeswehr sei der BASF sehr dankbar, dass die insgesamt 43 Soldatinnen und Soldaten auf dem BASF-Gelände üben konnten.

"Je realitätsnäher ich die Ausbildung meiner Soldatinnen und Soldaten gestalten kann, umso mehr sind sie bereit für einen möglichen Ernstfall", ergänzte Oberst Dirk Metz.

Soldaten des ABC-Abwehrregiments 750 "BADEN" dekontaminieren Mitarbeitende der BASF-Werkfeuerwehr im Anschluss an die Übung.
Soldaten des ABC-Abwehrregiments 750 "BADEN" dekontaminieren Mitarbeitende der BASF-Werkfeuerwehr im Anschluss an die Übung. BASF SE

Die Übung auf dem Gelände der BASF in Ludwigshafen ist eingebettet in die Großübung "Badischer Sturm" des ABC-Abwehrregiments aus Bruchsal. Dabei üben die rund 500 beteiligten Soldatinnen und Soldaten die Aufklärung von atomaren und chemischen Bedrohungen. Dazu gehört es, Giftstoffe zu finden und Verletzte zu behandeln.

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SWR

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