Ein Szenario, das geübt wurde: Auf dem Gelände der BASF treten chemische Substanzen aus. Mit einem Panzer werden die Substanzen aufgespürt - und danach werden die Soldatinnen und Soldaten dekontaminiert.
Oberst zieht positive Bilanz der Übung bei der BASF
Noch während der laufenden Übung zog Oberst Dirk Metz eine positive Bilanz der Übung. Es sei "wirklich super gelaufen", sagte der Kommandeur des ABC-Abwehrregiments 750 Baden dem SWR. Die Bundeswehr sei der BASF sehr dankbar, dass die insgesamt 43 Soldatinnen und Soldaten auf dem BASF-Gelände üben konnten.
"Je realitätsnäher ich die Ausbildung meiner Soldatinnen und Soldaten gestalten kann, umso mehr sind sie bereit für einen möglichen Ernstfall", ergänzte Oberst Dirk Metz.
Die Übung auf dem Gelände der BASF in Ludwigshafen ist eingebettet in die Großübung "Badischer Sturm" des ABC-Abwehrregiments aus Bruchsal. Dabei üben die rund 500 beteiligten Soldatinnen und Soldaten die Aufklärung von atomaren und chemischen Bedrohungen. Dazu gehört es, Giftstoffe zu finden und Verletzte zu behandeln.
"Wer Soldaten im Wald begegnet, soll den Bereich meiden" "Badischer Sturm" der Bundeswehr marschiert für Großübung durch Süddeutschland
Die Bundeswehr marschiert für eine Großübung durch Süddeutschland. Start ist in Bruchsal. Auf den Straßen und im Wald könnten Menschen Soldaten begegnen.
Bundeswehr in der Pfalz: Übung in der BASF und Edenkoben
Bei der Übung "Badischer Sturm 2026" werden laut Bundeswehr unterschiedliche Szenarien und Ausbildungsinhalte miteinander verbunden, um auch für seltenere Szenarien und Gefahrenlagen gewappnet zu sein.
In Edenkoben sind wegen der Regimentsübung Soldaten in einer Sporthalle stationiert. Die VG Edenkoben appelliert an die Bevölkerung, Abstand zu halten und nicht zum Zuschauen vorbeizukommen.