Und wenn Sie bis hierhin nur Bahnhof verstanden haben, schicken wir gern eine Erklärung vorweg: D.O.N.A.L.D. steht für die "Deutsche Organisation der Nichtkommerziellen Anhänger des Lauteren Donaldismus".
Über das Programm ihres Kongresses in Ludwigshafen hieß es vorab von den Donaldisten: "Entenforscher stellen ihre neuesten Untersuchungsergebnisse vor – eine Veranstaltung, angesiedelt zwischen exakter Wissenschaft und Surrealismus."
What the duck?! Worum geht´s hier eigentlich?
Wir würden das jetzt mal wie folgt übersetzen: Menschen, die die Geschichten rund um Donald Duck mit jeder Feder ihres Körpers lieben und sie mit einem erstaunlichen Ernst analysieren. Was wiederrum höchst unterhaltsam ist.
Wie viel Geld ist wirklich in Onkel Dagoberts Geldspeicher?
Die Donaldisten versuchen zum Beispiel zu berechnen, wie reich Dagobert Duck wirklich ist. Und wer die Lustigen Taschenbücher kennt, und sich erinnert, dass das Vermögen der Ente dort mit "Fünf Fantastilliarden, neun Trilliarden, neun Billiarden, neun Billionen, neun Milliarden, neun Millionen, neunhunderttausend und sechszehn Kreuzer" angegeben wurde, kann erahnen, dass diese Aufgabenstellung einiges an Ehrgeiz und Hingabe verlangt.
Das ist ohnehin vielleicht das richtige Wort: "Hingabe" im Sinne von Leidenschaft. Die Donaldisten leben und lieben ihr Hobby und das Schöne ist: Die Entenforscher lassen auch alle daran teilhaben.
Wenn Sie also gern Vorträge hören würden, die sich mit der angeblich dunklen Vergangenheit von Daisy Duck beschäftigen und es amüsant finden könnten, dass diese Vorträge statt mit Applaus mit einem gerufenen "Klatsch! Klatsch! Klatsch!" bejubelt werden, dann sind Sie bei den Donaldisten genau richtig.
D.O.N.A.L.D. Kongress online zum Nachgucken
Für alle, die am Wochenende ihren Bürzel nicht hochgekriegt haben und persönlich vorbeikommen konnten: Den Livestream des Donaldisten-Kongresses in Ludwigshafen kann man im Internet auch jetzt noch ansehen.
Ente gut, alles gut.