Lehrer hatten laut Polizei in einem Spind von einem Schüler leere Böllerverpackungen entdeckt und das gemeldet. Der Spindbesitzer hatte beteuert, mit diesen Böllern nichts zu tun zu haben.
Allerdings wurden bei einem anderen Schüler, einem 12-Jährigen, knapp 20 Feuerwerkskörper der Katergorie F3 entdeckt. Um die zu kaufen braucht man eine Genehmigung.
Nach Feuerwerksfund: Polizei durchsuchte Zimmer der Kinder
Bei dem Jungen und bei drei seiner Freunde wurden zu Hause die Zimmer durchsucht. Bei einem 13-Jährigen fanden die Beamten sogar 150 Böller, auch von der nächsthöheren Kategorie F4.
Feuerwerkskörper dieser Kategorie dürfen wegen ihrer großen Sprengkraft nur an Feuerwerk-Profis abgegeben werden.
Wer hatte den Kindern das Feuerwerk verkauft?
Jetzt wird erst mal untersucht, wer den Kindern das verkauft hat. Derjenige hat sich strafbar gemacht.
Nur Feuerwerk der niedrigsten Kategorie 1 darf von Kindern ab 12 Jahren gezündet werden. Alles darüber kann gefährlich bis lebensgefährlich werden. Die Kinder sind noch nicht strafmündig, aber das Jugendamt wurde von dem Vorfall informiert.