Ein Jahr später als geplant

Stadtrat Neustadt stimmt für Landesgartenschau-Verschiebung

Der Stadtrat von Neustadt hat am Dienstagabend in seiner Sitzung einstimmig der Verschiebung der Landesgartenschau auf das Jahr 2028 zugestimmt. Das könnte mehrere Millionen Euro mehr kosten.

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Von Autor/in Kathrin Illig

Die Mehrkosten werden auf etwa 2,7 Millionen Euro geschätzt, erläuterte LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper. 1,4 Millionen Euro davon werden fürs Personal einkalkuliert.

Glücklicherweise wollen und können auch alle ein Jahr länger als ursprünglich geplant mit dabei sein, sagte sie weiter.

Land will sich an LGS-Mehrkosten beteiligen

Oberbürgermeister Marc Weigel betonte im Stadtrat in Neustadt nochmal, dass das Land Rheinland-Pfalz zugesagt hat, sich in merklicher Höhe an den Mehrkosten zu beteiligen, und scherzte: jeder könne sich im Traum ausmalen, was das genau bedeute. Aber die Zusage helfe in jedem Fall, die Kröte zu schlucken, dass die Verschiebung alternativlos sei. Immerhin dauere jetzt die Vorfreude auch ein Jahr länger.

Der Ministerrat in Mainz muss noch alles absegnen. Das soll in einer der nächsten Sitzungen passieren, wann genau konnte eine Regierungssprecherin auf SWR-Anfrage noch nicht sagen. Erst danach wird wohl offiziell verkündet, dass die Landesgartenschau in Neustadt auf das Jahr 2028 verschoben wird.

Landesgartenschau: Warum muss sie verschoben werden?

Vor zwei Wochen hatte die Landesgartenschau-Gesellschaft mitgeteilt, dass wichtige Baumaßnahmen erst im Juni 2027 und damit etwa zehn Wochen später als geplant fertiggestellt werden können. Damit würde die Landesgartenschau viel später eröffnet werden.

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