Immer mehr Weihnachtsmärkte sind aufgebaut und öffnen ihre Stände. Ludwigshafen war der erste in der Vorder- und Südpfalz. Auf Weihnachtsmärkten ist die Stimmung ausgelassen, es gibt Glühwein und Bratwurst. Es geht aber auch um Sicherheit.
Land sieht keine konkrete Gefahr
Das rheinland-pfälzische Innenministerium schreibt auf SWR-Anfrage, dass es aktuell keine konkreten Hinweise auf eine Gefahr für Weihnachtsmärkte im Land gibt. Trotzdem bleibe man wachsam.
Die abstrakte Bedrohungslage sei "anhaltend hoch", vor allem durch "politisch/religiös motivierte Kriminalität", heißt es vom Ministerium. Weihnachtsmärkte seien symbolische Ziele, weshalb Polizei und Sicherheitsbehörden sie besonders im Blick hätten.
Sperren und Polizeipräsenz auf Weihnachtsmärkten
In vielen Städten der Vorder- und Südpfalz setzen die Kommunen auf bewährte Maßnahmen. Speyer nutzt wie im Vorjahr mobile Sperren an Zufahrten, sichtbare Polizeistreifen und verdeckte Kräfte im Hintergrund.
Auch in Neustadt wird der "Weihnachtsmarkt der Kunigunde“ abgesichert. Die Stadt setzt auf ein eng abgestimmtes Team aus Polizei, Feuerwehr, DRK, THW und Ordnungsbehörden.
Erstes Sicherheitskonzept in Frankenthal
In Frankenthal gibt es erstmals ein Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt. Grund dafür sei laut Stadtverwaltung, dass die Stadt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken wolle - nicht etwa ein ein konkreter Vorfall.
Geplant sind Sperren an den Eingängen und mobile Streifen des Vollzugsdienstes. Eine Videoüberwachung komme nicht zum Einsatz.