Parkbesucher immer dreister

Regelbruch im Wildpark Rheingönheim: Tiere leiden unter rücksichtslosem Verhalten

Im Rheingönheimer Tierpark verstoßen Besucher immer häufiger gegen Regeln, lassen Müll liegen und füttern die Tiere falsch. Die Stadt überlegt sogar, den Streichelzoo zu schließen.

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Von Autor/in Julia Broder

Die Wildparkbesucher halten sich immer häufiger nicht an Regeln, so ein Sprecher der Stadt Ludwigshafen. Im Streichelzoo dürfen Ziegen zwar gestreichelt werden, aber es gibt auch Ruhezonen für die Tiere. Diese dürfen von Besuchern nicht betreten werden. Trotzdem geschehe das immer wieder.

Auch das Fütterverbot, zum Beispiel für die Esel, werde immer wieder missachtet. Das falsche Futter kann bei den Tieren teils zu Koliken, nötigen Behandlungen durch einen Tierarzt und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.

Tiere im Wildpark in Rheingönheim in Ludwigshafen.
Im Wildpark Rheingönheim leben unter anderem Schafe, Ziegen, Esel, Wildschweine und Luchse

Wildpark Rheingönheim: Schüler missachten die Regeln

Grundsätzlich gehen die Verstöße demnach sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen aus. Bei Kindern falle es wahrscheinlich häufiger auf, da diese die Tiere öfter fütterten.

Besonders viele Regeln werden laut der Stadt bei Besuchen von Schulklassen missachtet. Vor allem, wenn die Schulkinder unbeaufsichtigt durch den Park laufen.

Stadt droht mit Konsequenzen, die alle treffen würden

Schilder weisen bereits darauf hin, welche Tiere gefüttert werden dürfen und welche nicht. Aber wenn sich die Situation nicht bald ändert, will die Stadt den Streichelzoo mit den Ziegen schließen.

Außerdem sollen die Mitarbeitenden im Wildpark die Besucher verstärkt auf die Regeln hinweisen und diese auch konsequent umsetzen.

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