Der Vorfall ereignete sich um kurz nach 23 Uhr in der Nähe des Weinufer-Festes. Laut Polizei wollte sich der junge Mann im Wasser abkühlen, dabei wurde er von der Strömung überrascht. Aufgrund der hohen Kaimauer war er nicht mehr in der Lage, an Land zu kommen.
Mann mit Leinen gesichert
Die Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot an: Die Einsatzkräfte konnten den Mann mit Leinen sichern und ihn schließlich mit einem Boot in Sicherheit bringen. Der Rettungseinsatz sei "dramatisch" gewesen, so die Feuerwehr. Auch die Polizei, der Rettungsdienst und ein Hubschrauber seien alarmiert worden.
Richtiges Verhalten am Fluss Der Rhein hat wenig Wasser - und ist trotzdem kein Spielplatz und kein Pool
Trockenheit und sommerliche Temperaturen: Da könnte man doch im Rhein planschen? Auch bei niedrigen Wasserständen ist das lebensgefährlich. Was noch wichtig ist.
Zweiter Vorfall in zwei Tagen
Bereits am Freitag hatte ein Großaufgebot an Rettungskräften einen Mann aus dem Rhein gerettet. Der Betrunkene war wohl mit Absicht von der Theodor-Heuss-Brücke ins Wasser gesprungen, weil er schwimmen wollte. Am Sonntagabend wurden die Rettungskräfte erneut alarmiert. Zeugen hatten gegen 23 Uhr gemeldet, dass sie etwas im Wasser gesehen hätten, das wie ein Mensch aussieht. Gefunden wurde aber niemand.
Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, warum Schwimmen im Rhein so gefährlich ist: Die Strömung sei oft unsichtbar und unberechenbar - besonders in Höhe Mainz, wo der Main in den Rhein mündet, würden die Strömungsverhältnisse noch unvorhersehbarer. "Das Baden im Rhein ist lebensgefährlich", heißt es nochmal eindringlich in der Mitteilung.