Zu der gewaltsamen Auseinandersetzung kam es am Sonntagnachmittag. Laut Polizei saß ein Mann auf einer Parkbank. Dort stritt er mit zwei Männern, warum ist bislang noch unklar. Was zunächst verbal begann, eskalierte schnell.
Die beiden Männer schlugen demnach mehrfach mit den Fäusten auf den Oberkörper und den Kopf des Mannes ein. Einer der Angreifer zog zudem ein Messer und verletzte das Opfer an der Hand und am Arm.
Helfer wird ebenfalls mit Pfefferspray verletzt
Ein Passant beobachtete die Situation. Laut Polizei griff er ein, um das Opfer zu schützen. Die beiden Täter ließen aber nicht von ihrem Opfer ab. Stattdessen sprühten sie mit Pfefferspray sowohl auf den Helfer als auch auf den bereits Verletzten.
Im Zuge der Auseinandersetzung fiel das Handy des Opfers zu Boden. Einer der Täter nahm das Telefon und floh mit seinem Komplizen Richtung Hauptbahnhof. Mit dabei soll auch eine dritte, bislang unbekannten Person gewesen sein.
Gebiet rund um Kaiserstraße in Mainz wird immer mehr zum Problem
Vor allem der Grünstreifen in der Kaiserstraße gilt seit Jahren als Problemzone. Dort wird häufig mit Drogen gehandelt. Deshalb hatte die Polizei erst vor wenigen Wochen rund 100 Personen kontrolliert.
Polizei will Straftaten verhindern Drogenrazzia in der Grünanlage der Mainzer Kaiserstraße
Es ist kein Geheimnis in Mainz: Auf dem Grünstreifen der Kaiserstraße hinter dem Stadthaus wird mit Drogen gedealt. Die Polizei will diese Drogenszene hinter dem Mainzer Hauptbahnhof eindämmen.
Anwohner beschweren sich über Kriminalität und Müll
Anwohner beklagen sich auch über Lärm und Müll. Seit Monaten treffe sich dort täglich eine Gruppe von Männern, heißt es. Bis tief in die Nacht würden sie feiern und Drogen nehmen. Ihr Müll lande meist in den Grünanlagen oder dem nahegelegenen Brunnen.
Demnächst soll es deshalb auch einen Ortstermin mit der Stadt und der Polizei geben, berichtet die Allgemeine Zeitung Mainz. Die Polizei sagt, man habe die Grünanlage in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs seit Jahren im Blick. Durch die stärkeren Kontrollen solle jetzt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt und Straftaten verhindert werden, so ein Polizeisprecher.