Die amerikanische Fliegerbombe war am Dienstag bei Bauarbeiten im Zentrum von Prüm in der Eifel entdeckt worden. Nach Angaben des eingesetzten Kampfmittelräumdienstes ging von der 250 Kilogramm schweren Bombe jedoch keine unmittelbare Gefahr aus. Die Bewohner konnten laut Verbandsgemeinde Prüm anschließend in ihre Häuser und Wohnungen zurück.
Die Bombe wurde an einem Sonntag entschärft, da im Sperrgebiet unter anderem eine Schule liegt. "Auch um Geschäfte müssen wir uns sonntags keinen Stress machen, dass die nicht angefahren werden können", hatte ein Sprecher der Polizei vorab informiert.
Evakuierung des Sperrgebiets am Sonntagmorgen
Rund um die Fundstelle war ein Gebiet im Radius von 300 Metern evakuiert worden. Nach Angaben der Verbandsgemeindeverwaltung waren etwa 800 Menschen davon betroffen. Es handelte sich um ungefähr 230 Häuser in dem Evakuierungsgebiet, darunter auch Mehrfamilienhäuser. Auch ein Seniorenheim lag in der Sperrzone.
Alle betroffenen Personen mussten das Sperrgebiet bis spätestens um 9 Uhr verlassen haben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte ein Info-/Notruftelefon eingerichtet. Auch das betroffene Altersheim war mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes evakuiert worden.
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Krankenhaus musste nicht geräumt werden
Für Bewohner des Sperrgebietes, denen kein Aufenthaltsort außerhalb der Sperrfläche zur Verfügung stand, wurde eine Unterkunft eingerichtet. Das Krankenhaus Prüm war während der Sperrung erreichbar.
Nach Angaben der Verbandsgemeinde waren insgesamt etwa 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und der Rettungsdienstes an der Aktion beteiligt.