800 Bewohner mussten Häuser verlassen

Weltkriegsbombe in Prüm problemlos entschärft

In der Prümer Innenstadt ist am Sonntagvormittag eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Sie war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Die Entschärfung dauerte eine halbe Stunde.

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Von Autor/in Daniel Novickij, Christian Papadopoulos

Die amerikanische Fliegerbombe war am Dienstag bei Bauarbeiten im Zentrum von Prüm in der Eifel entdeckt worden. Nach Angaben des eingesetzten Kampfmittelräumdienstes ging von der 250 Kilogramm schweren Bombe jedoch keine unmittelbare Gefahr aus. Die Bewohner konnten laut Verbandsgemeinde Prüm anschließend in ihre Häuser und Wohnungen zurück.

Die Bombe wurde an einem Sonntag entschärft, da im Sperrgebiet unter anderem eine Schule liegt. "Auch um Geschäfte müssen wir uns sonntags keinen Stress machen, dass die nicht angefahren werden können", hatte ein Sprecher der Polizei vorab informiert.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst besprechen sich.
Viel los an der Einsatzzentrale in Prüm: Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst besprechen sich.

Evakuierung des Sperrgebiets am Sonntagmorgen

Rund um die Fundstelle war ein Gebiet im Radius von 300 Metern evakuiert worden. Nach Angaben der Verbandsgemeindeverwaltung waren etwa 800 Menschen davon betroffen. Es handelte sich um ungefähr 230 Häuser in dem Evakuierungsgebiet, darunter auch Mehrfamilienhäuser. Auch ein Seniorenheim lag in der Sperrzone.

Die Prümer Innenstadt wurde wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe evakuiert. Die Straßen wurden von der Polizei rund um die Sicherheitszone abgesperrt.
In Prüm wurden die Straßen rund um die Sicherheitszone von der Polizei abgesperrt.

Alle betroffenen Personen mussten das Sperrgebiet bis spätestens um 9 Uhr verlassen haben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte ein Info-/Notruftelefon eingerichtet. Auch das betroffene Altersheim war mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes evakuiert worden.

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Krankenhaus musste nicht geräumt werden

Für Bewohner des Sperrgebietes, denen kein Aufenthaltsort außerhalb der Sperrfläche zur Verfügung stand, wurde eine Unterkunft eingerichtet. Das Krankenhaus Prüm war während der Sperrung erreichbar.

Nach Angaben der Verbandsgemeinde waren insgesamt etwa 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und der Rettungsdienstes an der Aktion beteiligt.

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Daniel Novickij
Daniel Novickij arbeitet als Korrespondent im Regionalbüro in Gerolstein in der Vulkaneifel.
Christian Papadopoulos

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