Viele Exil-Iraner in Deutschland feiern den Tod des iranische Revolutionsführer Ali Chamenei. Auch in Mainz versammelten sich am Samstagabend Menschen friedlich und zeigten ihre Freude. Sie alle hoffen, dass damit das Mullah-Regime gestürzt wird. Noch ist die Zukunft des Iran aber völlig ungewiss und auch wie das iranische Militär und Unterstützer des iranischen Regimes reagieren werden.
Sind die US-Militärstützpunkte und jüdische Einrichtungen in Rheinland-Pfalz bedroht? Die rheinland-pfälzische Landesregierung beruhigt.
Schweitzer: "Sicherheitslage in RLP wird laufend überprüft"
Innenminister Michael Ebling (SPD) teilte mit, die Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz berichteten von keinen besonderen sicherheitsrelevanten Ereignissen. "Es besteht ein enger Kontakt zu den jüdischen Gemeinden sowie zu den amerikanischen Einrichtungen im Land."
Auch Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) bestätigte, die Landesregierung stehe in engem und fortlaufendem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden, den Polizeipräsidien im Land sowie insbesondere den US-amerikanischen Militäreinrichtungen Air Base Ramstein und Spangdahlem. Die Sicherheitslage werde fortlaufend überprüft und bewertet. Die Sicherheitsvorkehrungen würden entsprechend angepasst.
CDU-Spitzenkandidat Schnieder: "Sicherheit der Menschen in RLP hat oberste Priorität"
CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder betonte, Rheinland-Pfalz trage in dieser sicherheitspolitischen Lage besondere Verantwortung. "In unserem Land befinden sich bedeutende Militäreinrichtungen, die auch für die Bündnisverteidigung eine zentrale Rolle spielen. Ihr Schutz und die Sicherheit der Menschen in unserem Land haben höchste Priorität."
Darüber hinaus begrüßte Schnieder die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Chamenei. Sein Tod und der Tod vieler weiterer Führungskräfte des Mullah-Regimes brächten Mut und Zuversicht in das Land, jetzt die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen.