Die Todesursache wird noch untersucht. Für Ortsbürgermeister Manfred Rauber ist der Fund auch heute noch unerklärlich. "So was hatten wir hier in Waldweiler noch nicht, da waren wir jetzt doch schon etwas überrascht. Dass wir zwei Wolfsrudel hier haben, ist ja bekannt, aber dass wir den jetzt in einer Kapelle finden, das war so noch nie hier vorgekommen", so der Ortsbürgermeister.
Besorgte Bürgerinnen und Bürger
Die Nachricht vom toten Wolf verbreitete sich in Waldweiler wie ein Lauffeuer. Der Ortsbürgermeister musste viele Fragen von besorgten Bürgern beantworten. "Den einen oder anderen, der da jetzt ganz viele Bedenken hat, mit denen reden wir noch sehr oft und versuchen dann auch, die Ängste etwas zu nehmen. Weil, wir wollen nicht, dass wir hier in Panik ausbrechen. Es gibt doch gar keinen Grund dazu", sagt er.
Viele Wildkameras im Waldgebiet von Waldweiler
Auf einem Areal von rund 600 Hektar sollen mindestens acht Wölfe umherstreifen. Überall im Wald hängen Wildkameras. Auf einer Lichtung wurde ein Wolf an Heiligabend gefilmt. Das Waldgebiet ist reich an Wild - Rehe und Hirsche sind die Nahrung der Wölfe. Trotzdem hat vergangenes Jahr ein Wolfsrudel ein Tier auf einer Weide gerissen. Nichts Ungewöhnliches, sagen Experten. Wo der Wolf sei, werde es immer mal wieder tote Tiere geben.
Das Leben mit dem Wolf ist für die Menschen in Waldweiler bis jetzt offenbar kein großes Problem. Ein Problem könnte es nur werden, wenn die Wölfe im Wald nicht mehr genügend Nahrung finden.