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Bücher auf dem Index – Wie Book Bans und Verbote die Literatur bedrohen

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Von Autor/in Olivia Samnick

Bücherverbote gab es in Deutschland zuletzt in der NS-Zeit. Heute ist geregelt, ab wann ein Buch als gefährlich gilt und auf den Index kommt. Bibliotheken, Schulen und Buchläden geraten trotzdem zunehmend unter Druck, bestimmte Titel auszusortieren.

Rechte Aktivisten etwa wollen queere oder Rassismus-kritische Literatur aus öffentlichen Institutionen entfernen. Länder wie die USA oder Ungarn erlassen "Book Bans" und verbieten unliebsame Bücher gleich ganz.

Fachleute warnen vor einer globalen, politischen Agenda, die auch die deutsche Literaturszene beeinflusst. Was bedeuten die Eingriffe ins Buchsortiment für Leserinnen und Leser?

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10.5.1958 | Erich Kästner setzt sich nach dem Krieg in der Bundesrepublik aktiv für die Demokratie ein. Am 10. Mai 1958, bei einer Rede in Hamburg, erinnert der Schriftsteller an die Bücherverbrennung und mahnt: Drohende Diktaturen ließen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen hätten. Danach sei es zu spät.

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Olivia Samnick