Das Wissen

Die afrodeutsche Bewegung – Schwarz, weiblich, selbstbewusst

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Stand

Angeregt von der US-Bürgerrechtlerin Audre Lord, prägten die Dichterin May Ayim und die Historikerin Katharina Oguntoye den Begriff afrodeutsch als positive Selbstbezeichnung Schwarzer Menschen in Deutschland.

In ihrem Manifest "Farbe bekennen" von 1986 machten die Autorinnen Rassismus öffentlich und verwiesen auf die lange, afrodeutsche Geschichte. Ihr Selbstbewusstsein inspiriert Schwarze Menschen in Deutschland bis heute.

Wie groß der Einfluss der afrodeutschen Bewegung – maßgeblich vorangetrieben von Frauen – auf Kultur und Politik war und ist, wird erst seit Kurzem erforscht.

SWR 2024 / 2025

Lara-Sophie Milagro "Schauspiel ist eine Überlebensstrategie für mich."

„Sich nicht erklären müssen, sei das größte Privileg“ hat die afrodeutsche Schauspielerin Lara-Sophie Milagro mal gesagt. Denn sie muss und musste sich in ihrem Leben immer wieder erklären.

Gespräch SWR Kultur

Deutsche Einheit Auch wir sind das Volk! – Wie Migranten in der DDR die Wende erlebten

Die Vertragsarbeiter*innen aus Mosambik und Vietnam blieben in der DDR weitgehend unter sich, ihre Pässe mussten sie abgeben. Nach der Wende war ihr Status oft unklar. Der Rassismus nahm zu.

Das Wissen SWR Kultur

20.1.2021 Biden wird Präsident – Amanda Gorman und ihr Gedicht "The hill we climb"

20.1.2021 | Unter extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen wird Joe Biden am 20. Januar 2021 als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.
Die größte Aufmerksamkeit bei der Zeremonie bekommen jedoch weder er noch seine Vizepräsidentin Kamala Harris, sondern die 22-jährige afroamerikanische Schriftstellerin Amanda Gorman, die ihr fünfminütiges Gedicht "The hill we climb" vorträgt.
Ein Gedicht zur Inauguration eines Präsidenten – das ist Tradition in den USA. Amanda Gorman ist nun die jüngste, die diesen Auftrag bekommt. Knapp drei Wochen zuvor wurde sie von Joe Bidens Frau Jill darum gebeten.
In dem Gedicht verarbeitet sie Bilder und Gedanken zum Sturm aufs Kapitol zwei Wochen zuvor. Aber auch die Hoffnung ihrer eigenen Generation, rassistische Diskriminierung zu überwinden. Sie spricht von sich als dünnem, schwarzes Mädchen, das von Sklaven abstammt und von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen wurde, das davon träumen kann, Präsidentin zu werden, nur um sich selbst in einer Situation zu finden, in der sie für einen Präsidenten vorträgt. | #jetztschonhistorisch
Den vollständigen Text finden Sie hier: http://swr.li/AmandaGorman

USA

Porträt zum 100. Geburtstag Malcolm X – Schwarzer Nationalist und Freiheitskämpfer

Für die US-Regierung war Malcom X Staatsfeind Nummer 1, heute sind Straßen nach ihm benannt und die Black-Lives-Matter-Bewegung beruft sich auf ihn.

Das Wissen SWR Kultur

Porträt Josephine Baker – Weltstar, Aktivistin, Widerstandskämpferin

Im Bananenrock wurde Josephine Baker weltberühmt – die Klischees prägen ihr Bild bis heute. Dabei war ihre Karriere vielseitig: Sie war Unternehmerin und kämpfte gegen Rassismus.

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Porträt Jazz-Ikone Nina Simone – Mit Musik gegen Rassismus

Am 21. April 2003 starb Nina Simone. Die US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Komponistin hinterließ ein bemerkenswertes musikalisches Erbe. "Hohepriesterin des Soul" hat man sie genannt. Sie hingegen sprach selbstbewusst von "Black Classical Music", auch weil sie ihre Kunst dazu nutzen wollte, gegen Rassismus und die Diskriminierung von Schwarzen zu protestieren.

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