Ein 25 Kilogramm schweres Stück Mars wird versteigert – das größte bekannte auf der Erde. Bei einem Asteroideneinschlag aus der Marsoberfläche geschleudert, hat der Brocken eine Millionenjahre lange Reise hinter sich. Der Verkauf entzieht ihn nicht der Forschung, sagt Uwe Gradwohl vom SWR – das Stück sei bereits eingehend untersucht worden.
Was verrät Marsgestein über den Roten Planeten? Und wie groß ist die Hoffnung, darin Spuren von Leben zu finden? Schon in den 1990er-Jahren sorgte ein ähnlicher Fund für Aufsehen. Auch um solche Fragen geht es im Gespräch mit Uwe Gradwohl – ebenso wie um die ethische Debatte, ob Weltraumforschung Privatsache werden darf.
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Denkbar ist es und die Technik ist weiter entwickelt als je zuvor, um das wirklich leisten zu können. Das Problem: Die Lebenserhaltungssysteme müssen auf die lange Flugzeit und die Aufenthaltszeit auf dem Mars ausgelegt sein. Unter einem Jahr Flug und einem in diesem Jahr kurzen Aufenthalt auf dem Mars geht da nichts. Von Uwe Gradwohl | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0