Bewegungslabor in der Südpfalz

Mainzer Stipendiatinnen erforschen Quantenphysik im Tanz

Wie tanzt es sich unbeobachtet? Die Tänzerinnen Sarah Altherr und Laura Heise lassen sich im Tanz von Quantenphysik inspirieren – gefördert vom Stipendium des Netzwerks „Flausen +“.

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Von Autor/in Susanne Böhme

Drei Wochen, zwei Künstler*innen, eine Bühne. Das ist die Formel für ein Stipendium, das das bundesweite Netzwerk freier Theater „Flausen +“ jedes Jahr vergibt.

Die Tänzerinnen Sarah Altherr und Laura Heise haben dieses Stipendium gewonnen. Ihr Stück „Wenn Schrödingers Katze tanzt“, das im Theater in der Kurve in Neustadt aufgeführt wird, ist von den Gesetzen der Quantenphysik inspiriert. Unter anderem interessieren sie sich für die Kraft und Wirkung von Blicken.

Improvisierte Schattenfiguren: Szene aus Tanzstück "Wenn Schrödingers Katze tanzt"
Improvisierte Schattenfiguren: Szene aus Tanzstück "Wenn Schrödingers Katze tanzt" Susanne Böhme

Wie tanzt es sich beispielsweise in einem unbeobachteten Raum? Und wie kann man solch eine Performance dennoch einem Publikum zeigen? Ihre Idee: Eine Stoffkabine und eine halb-improvisierte Choreographie, die sie „Körperaufgaben“ nennen.

Für das Ende des Stipendiums ist ein öffentliches Making-of geplant. „Dadurch, dass die Formen in dem Schattenspiel sehr unklar sind, wird jede Zuschauende darin etwas anderes sehen können“, erzählt Tänzerin Laura Heise.

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Susanne Böhme