Das Donauschwäbisch Zentralmuseum, kurz DZM, in Ulm ist das einzige Museum in Deutschland, das sich umfassend und wissenschaftlich mit der Geschichte der Donauschwaben beschäftigt. Jetzt feiert es sein 25-jähriges Jubiläum.
Den Bogen bis in die Gegenwart spannen
Im Gespräch mit SWR Kultur sagt der Direktor des DZM, Tamás Szalay, das Museum betrachte sich als europäisches Museum. Seine Aufgabe sei es, auch über Ulm hinaus bis in den Donauraum, demokratische Werte zu vermitteln und für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen zu werben.
Die Donauschwaben waren deutschsprachige Siedler, die seit dem 18. Jahrhundert in Südosteuropa lebten, insbesondere in Ungarn, Serbien, Rumänien und Kroatien. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele von ihnen verfolgt und vertrieben.
Die Themen Fluchterfahrung, die Erfahrung des Neubeginns, die Kriegserfahrung, das können wir vermitteln und das tun wir auch.
So würden aktuell auch immer wieder ukrainische Flüchtlinge das Museum besuchen und bewegt feststellen, „dass es Fluchtgeschichten schon immer gab und es doch eine Möglichkeit für einen Neubeginn gibt und eine Hoffnung gibt“, so Szalay.
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