„Putsch“ ist das Bühnenstück der Stunde. Der Stoff: Eine rechtsdrehende Kabarettistin teilt aus gegen Transgender, „Ökodiktatur“ und Asylpolitik, sieht sich als Kämpferin gegen den „woken Zeitgeist“. Solange, bis es kracht und sie aus ihrer Primetime-Fernsehsendung geworfen wird.
Von der populistischen Partei „Unser Haus Deutschland“ wird sie daraufhin als „Märtyrerin der Meinungsfreiheit“ entdeckt und startet eine politische Karriere, gewinnt als Kanzlerkandidatin die Wahlen. Die Abschaffung der Demokratie scheint auf einmal greifbar nahe.
Geschrieben haben „Putsch“ zwei Spitzen-Satiriker im Bereich Kabarett und Theater: Dietmar Jacobs und Alistair Beaton. Das Auftragswerk feiert am 10. Mai Premiere am Theater Trier.