Zum Auftakt der Berliner Netzkulturkonferenz re:publica wirbt die Journalistin Aida Baghernejad für einen stärkeren und vielfältigeren Kulturjournalismus. „Wir müssen als KulturjournalistInnen den Blick wachsam halten für Kultur, die außerhalb des Mainstreams aufblüht“, sagte Baghernejad im Gespräch mit SWR Kultur.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hagen Terschüren diskutiert sie auf der re:publica über die Zukunft des Feuilletons im digitalen Zeitalter. „Wir brauchen mehr Kulturjournalismus statt weniger, um all diese Zusammenhänge zu verstehen“, sagte Baghernejad mit Blick auf die wachsende Macht von Streamingdiensten, Algorithmen und großen Entertainment-Konzernen.
Zugleich müsse sich der Kulturjournalismus verändern, da klassische Gatekeeper-Rollen heute zunehmend von sozialen Medien und Plattformen übernommen würden.
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