Gespräch

40 Jahre DOK.fest München – Abschied und Aufbruch

Am 7. Mai beginnt in München das 40. DOK.fest, eines der wichtigsten internationalen Dokumentarfilmfestivals. Seit 1985 zeigt es ein breites Spektrum an Filmen – in diesem Jahr sind es über 100 Werke an zwölf Festivaltagen.

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Stand

Für Festivalleiter Daniel Sponsel ist dieses DOK.fest die letzte Ausgabe, bevor er im Herbst Präsident der Hochschule für Film und Fernsehen München wird. Sponsel beschreibt im Gespräch mit SWR Kultur den besonderen Charakter des Festivals: „Wir sind ein großes Festival und ein Kunstfestival mit einem wirklich großen Angebot an verschiedenen Themen.“

Die Dokumentarfilme seien dabei mehr als nur Abbilder der Wirklichkeit, sie seien „poetische, spezielle Autoren-lastige Begegnungen von jemandem mit der Welt da draußen“. Thematisch sortierte Reihen wie „Family Affairs“ oder „Nie wieder ist jetzt?“ sollen dem Publikum Orientierung bieten.

Zur Eröffnung läuft „Friendly Fire“, ein Film über Erich Fried, den Sponsel als „wirklich emotionalen Film, der direkt ans Herz geht“ beschreibt. Eine kleine Retrospektive mit vier Filmen würdigt zudem die Festivalgeschichte – und zeigt laut Sponsel Werke, „die vor allen Dingen auch gut altern“.

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Martin Gramlich
Martin Gramlich, SWR Kultur Moderator
Interview mit
Daniel Sponsel