Für Festivalleiter Daniel Sponsel ist dieses DOK.fest die letzte Ausgabe, bevor er im Herbst Präsident der Hochschule für Film und Fernsehen München wird. Sponsel beschreibt im Gespräch mit SWR Kultur den besonderen Charakter des Festivals: „Wir sind ein großes Festival und ein Kunstfestival mit einem wirklich großen Angebot an verschiedenen Themen.“
Die Dokumentarfilme seien dabei mehr als nur Abbilder der Wirklichkeit, sie seien „poetische, spezielle Autoren-lastige Begegnungen von jemandem mit der Welt da draußen“. Thematisch sortierte Reihen wie „Family Affairs“ oder „Nie wieder ist jetzt?“ sollen dem Publikum Orientierung bieten.
Zur Eröffnung läuft „Friendly Fire“, ein Film über Erich Fried, den Sponsel als „wirklich emotionalen Film, der direkt ans Herz geht“ beschreibt. Eine kleine Retrospektive mit vier Filmen würdigt zudem die Festivalgeschichte – und zeigt laut Sponsel Werke, „die vor allen Dingen auch gut altern“.
Doku-Filme - Kritiken bei SWR Kultur
Filmfestival Max Ophüls Preis Sieben Gründe, warum die Filme von Oscarpreisträger Marcel Ophüls zeitlos sind
Er stellte unbequeme Fragen und filmte gegen das Vergessen: Das Max Ophüls Filmfestival ehrt in diesem Jahr den 2025 verstorbenen Neffen des Regisseurs, Marcel Ophüls. Seine Filme sind bis heute politisch brisant.