Er habe sich gewundert, dass der Erfolg des 83-Jährigen erst jetzt in Deutschland entdeckt werde, sagt Klaus Uhrig in SWR Kultur, Regisseur des sechsteiligen Podcasts „Werner Herzog – zu groß für Deutschland“ von BR und SWR.
Insbesondere die Stimme, mit der Herzog seine existenzialistischen Beobachtungen oder Weisheiten transportiere, sei in den USA bekannt geworden – leicht heiser und mit unverkennbar deutschem Akzent. Herzog gilt in den USA schon länger als vermutlich bekanntester deutscher Kultur-Export.