Gespräch

Dokumentarfilmer Max Ahrens – Hautnah bei Seenotrettung auf dem Mittelmeer dabei

Max Ahrens hat zusammen mit Maik Lüdemann den Dokumentarfilm „Kein Land für niemand“ gedreht. Darin schildern die Filmemacher eine Entwicklung in Deutschland, die für sie – so auch der Untertitel des Films – der „Abschottung eines Einwanderungslands“ gleichkommt.

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Sie bilden die politische Debatte über die Begrenzung von Einwanderung nach Deutschland ab, aber auch die Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen im Mittelmeer.

Ahrens war bei solchen Rettungsaktionen persönlich dabei – für ihn eine sehr nachdrückliche Erfahrung, wie er in SWR Kultur schildert: „Es ist eine krasse Situation. Die Sonne scheint, das Meer ist blau, tatsächlich springen regelmäßig Delphine aus dem Wasser. Und auf einmal ist man tatsächlich in der Situation, dass man mitten in der Nacht 50 Leute aus dem Wasser ziehen muss, die unterernährt waren.“ Das sei schon ein Schock gewesen, habe ihn aber auch erwachsener gemacht.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Bernd Lechler
Interview mit
Max Ahrens