Trekkie-Professor Hubert Zitt im Gespräch

Jubiläum in unendlichen Weiten: „Star Trek“ feiert 60. Geburtstag

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Eine der bekanntesten Fernsehserien der Geschichte ist vor 60 Jahren zum ersten Mal ausgestrahlt worden. In den Zeiten des Kalten Krieges zeigte „Star Trek“ eine erstaunlich fortschrittliche und positive Vision der Zukunft, sagt Hubert Zitt im Gespräch bei SWR Kultur am Morgen. Er ist „Trekkie“, wie eingefleischte Fans genannt werden, Elektroingenieur und hielt jahrelang am Campus Zweibrücken eine Star-Trek-Vorlesung.

„Probleme wie Rassismus oder Apartheid hat es in dieser Serie nicht gegeben. Das hat den Leuten Hoffnung gegeben“, sagt Zitt. Gleichzeitig habe die diverse Besetzung der Hauptfiguren insbesondere Menschen aus marginalisierten Communities inspiriert. So habe beispielsweise Whoopi Goldberg ihre Schauspielkarriere begonnen, nachdem sie die afroamerikanische Schauspielerin Nichelle Nichols in ihrer Rolle als Uhura gesehen hatte.

Die Auswirkungen von Star Trek auf die NASA

Der Einfluss dieses diversen Serien-Casts geht sogar noch weiter: So nutzte die NASA Nichelle Nichols, um Astronauten zu rekrutieren. „Die NASA hatte ein Image-Problem“, sagt Zitt. „Afroamerikaner und Frauen haben sich nicht für das Space-Shuttle-Programm beworben.“ Nichols wurde als Botschafterin für die NASA eingesetzt – als „Astronautin der Zukunft“.

Progressiv durch den Weltraum 60 Jahre „Star Trek“ – Viel mehr als Klingonisch und bunte Anzüge 

An der Oberfläche navigiert sich „Star Trek“ durch die typischen Science-Fiction-Themen. Doch die Saga bietet einen scharfen Blick auf die reale Welt und ihre Herausforderungen. 

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