Volk der Chagga in Tansania

Ein schmerzvoller Besuch – Die Familie Molelia kämpft um die Rückführung ihrer Ahnen

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Von Autor/in Silke Arning

Im Stuttgarter Linden-Museum haben die Nachfahren bedeutender Chiefs der Chagga-Kultur aus dem Norden Tansanias verschiedene Gegenstände von hoher spiritueller Bedeutung besichtigt. Königliche Gewänder, Speere und Waffen waren von der deutschen kolonialen Besatzungsmacht geraubt und nach Deutschland gebracht worden.

Zuvor konnten Enkel und Urenkel ihren Ahnen in Berlin begegnen. Drei Schädel konnten per DNA-Test eindeutig als Vorfahren der Familie Molelia aus Tansania identifiziert werden.

Urenkel und Enkel Straton John Mushi und Sirili Hamisi Mushi
v.l.n.r.: Mnyaka Sururu Mboro, Berlin Postkolonial e.V., Der Ingenieur kommt selbst aus Tansania und engagiert sich seit vielen Jahren für die Rückführung menschlicher Überreste aus Tansania; Straton John Mushi und Sirili Hamisi Mushi, Urenkel und Enkel des von der deutschen Kolonialtruppe getöteten Chief Mangi Molelia. Silke Arning

Die Rückgabe der „human remains“ und auch der Objekte hängt jetzt an der unklaren Haltung der Regierung in Tansania.

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