Sie gilt als die nukleare Ur-Katastrophe: Am 26. April 1986 explodierte Block 4 im damals noch sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl. Menschen starben, eine Strahlenwolke zog bis nach Europa – ein Wendepunkt. Experten sagen: Tschernobyl war der Anfang vom Ende der zivilen Nutzung der Atomkraft in Deutschland. Heute, 40 Jahre später, ist von einem nuklearen Comeback die Rede. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellt den deutschen Atomausstieg in Frage, nennt ihn einen „strategischen Fehler“. Warum lässt uns die Atomkraft nicht los? Was bleibt von Tschernobyl? Michael Risel diskutiert mit Christian Schwägerl –Wissenschaftsjournalist u.a. für FAZ, Spektrum und RiffReporter; Heinz Smital –Atomexperte bei Greenpeace; Dr. Anna Veronika Wendland – Technik- und Osteuropahistorikerin
Weitere Themen aus der Sendung
Forum 40 Jahre nach Tschernobyl – Welche Zukunft hat die Atomkraft?
Das Reaktorunglück von Tschernobyl erschütterte die Welt. Atomkraft gilt seitdem in Deutschland als Hochrisikotechnologie. Doch der Streit um die Atomkraft geht weiter.