„Seit den 1930er Jahren hat die radikale Rechte keinen solchen Aufschwung erlebt“, sagt Carolin Amlinger. Die Literatursoziologin diagnostiziert aktuell eine grassierende „Zerstörungslust“ als Kern dessen, was sie „Demokratischen Faschismus“ nennt. Statt sich programmatisch rechten Parteien wie der AfD anzunähern, fordert sie die Parteien der politischen Mitte auf, eigene Zukunftsvisionen zu entwickeln. Ziel müsse es sein, die vielen frustrierten Menschen in Deutschland wieder für die Demokratie zu begeistern.
Buch-Tipp:
Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“, Suhrkamp Verlag, 30 Euro
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„Seit den 1930er Jahren hat die radikale Rechte keinen solchen Aufschwung erlebt“, sagt Carolin Amlinger.