„Wir bieten ihnen Sicherheit, eine Wohnung, ein Stipendium – und vor allem die Möglichkeit, frei zu schreiben“, erklärt Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin des PEN-Zentrums und Beauftragte des Writers-in-Exile-Programms im Gespräch mit SWR Kultur.
Im Rahmen des Programms erhalten politisch verfolgte Autorinnen und Autoren Schutz und Unterstützung in Deutschland. Vehstedt betont: „Hier können sie endlich das sagen, was sie im Iran nicht sagen durften, ohne ins Gefängnis oder an den Galgen zu kommen.“
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Die Situation im Iran habe sich durch die jüngsten Entwicklungen weiter verschärft, viele Oppositionelle seien in akuter Gefahr. Trotz der Bedrohung entwickeln die Exil-Autorinnen und -Autoren Perspektiven für eine demokratische Zukunft ihres Landes. „Sie sagen: Das Regime muss weg – aber auf friedliche Weise, mit Kunst, Sprache und gemeinsamem Engagement“, so Vehstedt.