Freiheit, Literatur und Exil

PEN-Zentrum tagt in Darmstadt

Am 23.6. beginnt in Darmstadt die Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland, bei der die Themen Freiheit und Demokratie im Mittelpunkt stehen. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der Unterstützung verfolgter Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem Iran.

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„Wir bieten ihnen Sicherheit, eine Wohnung, ein Stipendium – und vor allem die Möglichkeit, frei zu schreiben“, erklärt Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin des PEN-Zentrums und Beauftragte des Writers-in-Exile-Programms im Gespräch mit SWR Kultur.

Im Rahmen des Programms erhalten politisch verfolgte Autorinnen und Autoren Schutz und Unterstützung in Deutschland. Vehstedt betont: „Hier können sie endlich das sagen, was sie im Iran nicht sagen durften, ohne ins Gefängnis oder an den Galgen zu kommen.“

Die Situation im Iran habe sich durch die jüngsten Entwicklungen weiter verschärft, viele Oppositionelle seien in akuter Gefahr. Trotz der Bedrohung entwickeln die Exil-Autorinnen und -Autoren Perspektiven für eine demokratische Zukunft ihres Landes. „Sie sagen: Das Regime muss weg – aber auf friedliche Weise, mit Kunst, Sprache und gemeinsamem Engagement“, so Vehstedt.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Martin Gramlich
Martin Gramlich, SWR Kultur Moderator
Interview mit
Astrid Vehstedt