Frieden als logische Konsequenz?
Er betont, dass es dabei „eigentlich keine Zwickmühle“ gebe, sondern die logische Konsequenz sei, Frieden zwischen Israel und Palästina aktiv zu unterstützen. Zugleich warnt Zimmermann im Gespräch mit SWR Kultur vor einer Vermischung von legitimer Kritik und Judenfeindlichkeit: „Nicht jede Art von Kritik an jemandem, der jüdisch ist, ist Antisemitismus.“
Politik Antisemitismus in der deutschen Linken – Unterschätzter Judenhass
Der Antisemitismus-Skandal auf der documenta zeigt einmal mehr: es gibt Judenhass auch im politisch linken Milieu. Dieser Antisemitismus wurde bisher kaum beachtet oder aufgearbeitet.
Stattdessen müsse klar unterschieden werden, um Kritik an der israelischen Regierung zu ermöglichen, ohne in antisemitische Muster zu verfallen.
Dennoch werden die Deutschen den palästinensischen Staat noch nicht anerkennen, „weil sie eben im Rücken die Verantwortung fühlen für das, was früher in der Zeit der Shoah passierte. Das ist meines Erachtens sehr wahrscheinlich ein Fehler."
Mehr humanitäre Hilfe Entwicklungsministerin Alabali Radovan zu Gaza: "Hungersnot ist vollkommen inakzeptabel"
Die Lage in Gaza ist "herzzerreißend": Für Entwicklungsministerin Alabali Radovan braucht es mehr humanitäre Hilfe. Gleichzeitig plant sie für die Zeit nach einem möglichen Waffenstillstand.