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Judith Butler – Warum ist sie so umstritten?

Mit „Das Unbehagen der Geschlechter“ begründete Judith Butler die Genderforschung. Am 24.02. feiert die US-amerikanische Philosophin ihren 70. Geburtstag. Warum polarisiert sie bis heute?

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Wenn die US-amerikanische Philosophin Judith Butler am 24. Februar ihren 70. Geburtstag feiert, wird die intellektuelle Welt vermutlich in zwei Lager zerfallen: grenzenlose Verehrung hier, vernichtende Kritik dort. Wie immer, denn Butler polarisiert.

Rechten Kulturkämpfern gilt ihre Geschlechtertheorie, mit der sie das binäre Denken in den Kategorien von Mann und Frau überwinden will, schlicht als "Gender-Ideologie“.

Von links kommt der Vorwurf, Butler habe die wahren Ziele des Feminismus verraten. Zudem sei ihre Kritik an Israel antisemitisch.

Was stimmt? Lohnt die Auseinandersetzung mit Butler noch?

Buch zur Sendung:
Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft XX/1 Frühjahr 2026 "Butler Trouble“, hrsg. v. Eva Geulen und Carlos Spoerhase, Verlag C.H. Beck, 22,00 €

Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Michael Risel
Gespräch mit
Jan Feddersen Journalist, „taz“
Prof. Dr. Eva Geulen Direktorin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin
Dr. Mithu Sanyal Autorin und Journalistin