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Pest, Lust und Renaissance - Boccaccios Lebenskunst

Er hat über die Pest geschrieben und über die Liebe: Das Werk des italienischen Dichters Giovanni Boccaccio gehört zur Weltliteratur. Wie können wir es heute neu entdecken?

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Vor 650 Jahren starb in der Toskana Giovanni Boccaccio. Ein Dichter am Ende des italienischen Mittelalters, Rechtsanwalt und Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns. Vor allem aber ein großer Gelehrter und Entertainer.

Als die Pest wütete, schrieb er 100 Geschichten über die Liebe. Das Dekamerone ist schlau, deftig und bis heute sehr gut lesbar. Giovanni Boccaccio hat viel zur italienischen Kultur beigetragen - wie Dante und sein Zeitgenosse Petrarca.

Zum Todestag erscheinen pünktlich zu Weihnachten eine Neuübersetzung und eine neue Biographie - man kann von Boccaccio auch lernen, wie das ist mit der Liebe heute.

Bücher zur Sendung:
Franziska Meier: Giovanni Boccaccio. Dichter in schwarzen Zeiten. Verlag CH Beck 2025, 32,00 €
Giovanni Boccaccio: Decameron. 100 Novellen. Neu übersetzt von Luis Ruby, Nachwort von Ijoma Mangold, Verlag Manesse 2025, 98,00 €
Giovanni Boccaccio: Auf einer Wiese, rings um eine Quelle. Sonette. Übersetzt von Christoph Färber, Nachwort von Franziska Meier, DVB 2025, 24,00 €

Erstmals publiziert am
Stand
Das Gespräch führte
Alexander Wasner
Gespräch mit
Franziska Meier Professorin für Romanistik und Komparatistik, Universität Göttingen
Ijoma Mangold Feuilletonredakteur "DIE ZEIT" und einer der Teilnehmer am Podcast „Die sogenannte Gegenwart“
Barbara Vinken Professorin für Romanistik an der LMU München