Ob Adventslieder, Sonaten oder Popsongs, ob im Wohnzimmer, im Keller-Proberaum oder auf dem Balkon, ob mit der Familie, mit Freunden oder allein - selbstgemachte Hausmusik ist oft persönlicher als Konzerte auf großen Bühnen.
Sie ist beliebt - zumindest greifen aktuell wieder mehr Menschen zum Instrument - und findet doch meist wenig Beachtung.
Dabei hat sie eine vielfältige Geschichte: als häusliche Andacht zu Bachs Zeiten, als Teil der Propaganda im NS-Regime, als Corona-Ablenkung im Homerecording-Zeitalter.
Doch wie genau prägte sie unsere Musikkultur?
Schafft Hausmusik wirklich mehr Zusammenhalt? Und kann sie in Zeiten von Social Media und KI noch bestehen?