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Private Klänge – Vom Wohl und Weh der Hausmusik

Ob Adventslieder, Sonaten oder Popsongs, ob im Wohnzimmer, ob mit der Familie, mit Freunden oder allein – selbstgemachte Hausmusik ist beliebt. Doch wie genau prägte sie unsere Musikkultur?

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Ob Adventslieder, Sonaten oder Popsongs, ob im Wohnzimmer, im Keller-Proberaum oder auf dem Balkon, ob mit der Familie, mit Freunden oder allein - selbstgemachte Hausmusik ist oft persönlicher als Konzerte auf großen Bühnen.

Sie ist beliebt - zumindest greifen aktuell wieder mehr Menschen zum Instrument - und findet doch meist wenig Beachtung.

Dabei hat sie eine vielfältige Geschichte: als häusliche Andacht zu Bachs Zeiten, als Teil der Propaganda im NS-Regime, als Corona-Ablenkung im Homerecording-Zeitalter.

Doch wie genau prägte sie unsere Musikkultur?

Schafft Hausmusik wirklich mehr Zusammenhalt? Und kann sie in Zeiten von Social Media und KI noch bestehen?

Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Norbert Lang
Gespräch mit
Prof. Dr. Wolfgang Matthias Fuhrmann Musiksoziologe und Philosoph, Universität Leipzig
Prof. Dr. Rebecca Grotjahn Musikwissenschaftlerin, Universität Paderborn
Hans Well Musiker, Mitbegründer der Musikgruppen Biermösl Blosn und Wellbappn