Der Frühjahrsputz steht an. Nach der Heizperiode verausgabt sich mehr als der Hälfte der Deutschen beim Wischen, Schrubben und Saugen. Im Internet schauen Millionen Menschen anderen beim Putzen zu. Psychologen behaupten, dass sich Großreinemachen positiv auf die mentale Gesundheit auswirkt. Dabei stehen diejenigen, die von Berufs wegen putzen, in der gesellschaftlichen Rangordnung ganz unten. Ist Putzen Plackerei, Therapie oder Wellness? Welche Rolle spielen Reinigungsrituale im Frühling? Und warum putzen die Saarländer am wenigsten? Marion Theis diskutiert mit Jens Lönneker – Psychologe; Stefania Pitscheider Soraperra – Frauenmuseum Hittisau; Linda Thomas – Raumpflegerin, Autorin
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Forum Putzen für die Seele? Was Großreinemachen bewirken kann
Putzen ist meist lästige, schlecht bezahlte Care-Arbeit. Trotzdem kann es gesund und sogar erhebend sein.