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Überreichtum – Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift

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Von Autor/in Gilda Sahebi , Kristin Langen

Vermögen ist in Deutschland extrem ungleich verteilt – mit Folgen für Politik und Demokratie. Das ARD-Feature geht der Frage nach, wie Vermögende ganz legal politischen Einfluss ausüben können. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen im Land nicht mehr repräsentiert.

Wie autoritäre Kräfte von sozialer Ungleichheit profitieren

In Interviews mit Erben, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmer*innen, Forschenden und Lobbyisten wird nach möglichen Zusammenhängen von Vermögenskonzentration, Überreichtum und Demokratiedefiziten gesucht. Kern der Recherche ist die Frage, ob in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wirklich jede Stimme gleich viel wert ist.

Vermögen und Macht: Wie Superreiche die Politik beeinflussen

Exklusiv berichtet ein deutscher Milliardenerbe, warum seine Familie aufgrund ihres Vermögens stärker und einfacher politische Macht ausüben kann als andere. Aber nicht nur wohlhabende Familien und Einzelpersonen nehmen Einfluss – auch Unternehmen können durch Lobbyagenturen oder Spenden auf Gesetze und Verordnungen einwirken.

Ist jede Stimme wirklich gleich viel wert?

Die Autorinnen stellen die Theorie in Frage, dass eine Stärkung der Wirtschaft automatisch eine Stärkung der Demokratie bedeute. Sie zeigen auf, dass autoritäre, anti-demokratische Kräfte ökonomische Schieflagen nutzen, um den Glauben an die repräsentative Demokratie zu schwächen.

Mehr Gerechtigkeit, mehr Demokratie: Mögliche Wege aus der Krise

Das Feature ergründet aber auch Wege, wie Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden kann – von gerechterer Besteuerung bis zu partizipativen Beteiligungsformen.

Ideologie Wie Libertäre Staat und Demokratie bedrohen

Libertäre sehen Steuern als Raub, lehnen staatliche Regulierung und den Sozialstaat ab. Ihr Gegenmodell ist die radikale Privatisierung aller gesellschaftlichen Bereiche.

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Gilda Sahebi
Kristin Langen