Pionierin der Graphic Novel

Bechdel in Basel: Erste Retrospektive der amerikanischen Comic-Ikone in Europa

Mit der Ausstellung „Alison Bechdel – The Essential“ zeigt das Cartoonmuseum Basel die erste Retrospektive der amerikanischen Comic-Künstlerin in Europa. Kuratorin und Museumsleiterin Anette Gehrig nennt Bechdel eine „Pionierin, die ganz früh gezeigt hat, wie vielfältig man mit dem Medium Comic umgehen kann“.

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Die Ausstellung beleuchtet Bechdels Werk von den 1980er-Jahren bis heute – darunter ihre autobiografische Graphic Novel „Fun Home“, mit der sie internationale Bekanntheit erlangte. „Mit 'Fun Home' hat sie gesellschaftliche Themen in einer literarisch dichten Bildsprache erzählt – das war damals absolut neu“, so Gehrig.

Alison Bechdel
Eingang zur Ausstellung „Alison Bechdel. The Essential“ im Cartoonmuseum Basel Pressestelle Cartoonmuseum Basel, «Alison Bechdel. The Essential», 2025 / Photo: Derek Li Wan Po Bild in Detailansicht öffnen
Blick in die Ausstellung «Alison Bechdel. The Essential», 2025
Ausstellungsansicht „Alison Bechdel. The Essential“, 2025 Pressestelle Cartoonmuseum Basel, «Alison Bechdel. The Essential», 2025 / Photo: Derek Li Wan Po Bild in Detailansicht öffnen
«Are You My Mother?», 2012, Houghton Mifflin, Boston, 2012
Alison Bechdel: „Are You My Mother?“, Houghton Mifflin, Boston, 2012 Pressestelle Alison Bechdel Bild in Detailansicht öffnen
Intro «The Essential Dykes To Watch Out for», 2008, HarperCollins Publishers, New York City, 2008
Alison Bechdel: „The Essential Dykes To Watch Out for“, HarperCollins Publishers, New York City, 2008 Pressestelle Alison Bechdel Bild in Detailansicht öffnen
«Drawn from Life», 2012, «The New Yorker», 2012
Alison Bechdel:: „Drawn from Life“, 2012, The New Yorker, 2012 Pressestelle Alison Bechdel Bild in Detailansicht öffnen
«Alison Bechdel ’81 Draws, from Experience», 2018, Oberlin Alumni Magazine, Oberlin, 2018
Alison Bechdel: „81 Draws, from Experience“, 2018, Oberlin Alumni Magazine, Oberlin, 2018 Pressestelle Alison Bechdel Bild in Detailansicht öffnen
«The Secret to Superhuman Strength», 2021, Houghton Mifflin Harcourt, Boston, 2021
Alison Bechdel: „The Secret to Superhuman Strength“, 2021, Houghton Mifflin Harcourt, Boston, 2021 Pressestelle Alison Bechdel Bild in Detailansicht öffnen
«Text Me», 2017
Alison Bechdel: „Text Me“, 2017 Pressestelle Alison Bechdel Bild in Detailansicht öffnen
Fun Home – A Family, Tragicomic», Houghton Mifflin, Boston, 2006
Alison Bechdel: „Fun Home – A Family, Tragicomic“, Houghton Mifflin, Boston, 2006 Pressestelle Alison Bechdel Bild in Detailansicht öffnen

Auch Bechdels frühe Serie „Dykes to Watch Out For", die das Leben queerer Frauen dokumentiert, wird gewürdigt. „Bechdel hat Stereotype bewusst umgangen und den Alltag sichtbar gemacht – unspektakulär, ehrlich, politisch,“ sagt Gehrig im Gespräch mit SWR Kultur.

Zu sehen sind neben Buchseiten auch Skizzenbücher und großformatige Zeichnungen. „Diese Arbeiten zeigen ihre Virtuosität – sie hat eine klare, unverkennbare Linie und nutzt das Zeichnen, um komplexe Themen zu verarbeiten“, sagt Anette Gehrig.

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Martin Gramlich
Martin Gramlich, SWR Kultur Moderator
Interview mit
Annette Gehrig Leiterin Cartoon Museum Basel