Sammeln, Sammlung — Versammelt!

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Ausstellungsansicht
Tristan, der imposante See-Elefant thront mitten im großen Ausstellungssaal. In den 60er-Jahren war er einer der Publikumslieblinge der Stuttgarter Wilhelma. Als er 1970 starb, wurde er im Naturkundemuseum Karlsruhe präpariert.
Männliche Japanischen Riesenkrabbe
Eine Japanische Riesenkrabbe (Macrocheira kaempferi). Sie wird schon seit 1904 im Haus aufbewahrt. Ihre filigranen Beine messen ausgestreckt fast drei Meter und sind noch vollständig intakt.
Steinschränkchen aus dem Besitz der Markgräfin Karoline Luise von Baden, 1760er Jahre
Aus der Gründungszeit des Naturkundemuseums Karlsruhe Mitte des 18. Jahrhunderts zeigt die Ausstellung ein hübsches Steinschränkchen der Markgräfin Karoline Luise von Baden, in dessen zahlreichen Schubladen sich einheimische Gesteinsproben befinden.
„Einhorn“: Stoßzahnfragment eines Wollhaarmammuts
Karoline Luises „Naturalienkabinett“ hatte bereits den Anspruch einer wissenschaftlichen Sammlung und war nicht nur – wie damals sonst üblich – eine „Wunderkammer“. Dennoch befinden sich in ihrer Sammlung auch Kuriositäten wie das Fragment eines Mammutstoßzahns, das damals für das Horn eines Einhorns ausgegeben wurde.
Königin-Alexandra-Vogelflügler
Wenn man all die großen Vogel-Sammlungen und Insekten-Kästen mit aufgespießten Schmetterlingen und Käfern betrachtet, wird schnell klar, dass heute anders gesammelt wird. Im Bild: Königin-Alexandra-Vogelflügler, Ornithoptera alexandrae.
Alkoholsammlung: Verschiedene Glasbehälter mit Objekten
Heute wird viel genauer darauf geachtet, warum man was und wo zu welchem Zweck sammelt. Doch auch die riesigen Alt-Bestände mit mehreren Millionen Sammlungsobjekten werden weiterhin zu Forschungszwecken herangezogen. Im Bild: Verschiedene Glasbehälter mit Objekten.
Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR