Er gilt als die kraftvolle neue Stimme der Native Americans: Tommy Orange vom Stamm der Cheyenne und Arapaho. In seinen beiden Romanen bisher («Dort, dort» und «Verlorene Sterne») macht er seine ethnische Identität zu seinem literarischen Thema und rückt ein gerne verdrängtes Thema neu ins amerikanische Bewusstsein – den Vernichtungskrieg, den die europäischen Einwanderer gegen die angestammten Ureinwohner führten. Sarkastischer ist dieser pathos-gefährdete Stoff noch nie erzählt worden.